Future Eye

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Augmented Bricklaying
Digitale Fabrikation hält zunehmend Einzug in das moderne Bauen von heute. Beim Weingut Kitrvs in Griechenland testete die ETH Zürich gemeinsam mit Gramazio Kohler Research ein neu entwickeltes, interaktives Designsystem mit einer Augmented-Reality-Oberfläche. Mit einem maßgeschneiderten dynamischen optischen Leitsystem, bauten lokale Maurer in Griechenland die 225 m² große Fassade in weniger als drei Monaten. Die hoch artikulierten Backsteinmauern zeigen, wie Augmented Bricklaying die Vorteile des Computerdesigns mit der Geschicklichkeit des Menschen kombiniert und eine völlig neue Art der Herstellung unterstützt.
 
 

Project 'The Palimpsets'
Interactive Architecture Lab

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The Palimpsests

Was genau ist ein Palimpsets? Laut Wikipedia handelt es sich um eine antike oder mittelalterliche Manuskriptseite, die durch Kratzen oder Waschen gereinigt wurde, um sie neu zu beschreiben. Architektur kann auch ein Palimpsest sein: Wenn Städte und Gebäude verändert und neu ausgerichtet werden, bleiben Spuren ihres früheren Lebens sichtbar. Das wollten die Studenten der University College London genauer wissen und entwickelten im Rahmen des Master-Programms des Labors für interaktive Architektur mit ihrem Palimpsets eine virtuelle Realität, die mit 3D-Scannern erstellt wird, um städtische Räume und die darin lebenden Gemeinschaften zu erfassen. Dahinter stehen zwei Hauptziele: Das erste besteht darin, den Gemeinden die Möglichkeit zu geben, 3D-Aufnahmen von ihrer Gemeinde und der für sie wichtigen Architektur zu machen, um diese zu erhalten. Es wird auch zu einem Werkzeug, um ihre Geschichten während der Debatten über das Projekt zu teilen. 
Zweitens fungiert das Palimpsest als neutrale Plattform, auf der alle am Projekt beteiligten Parteien, von Gemeinden über Regierungsbehörden bis hin zu Unternehmen, ihre Ideen einbringen und diskutieren können. In diesem Sinne können die Menschen Regierungsvorschläge in virtueller Realität im Maßstab 1:1 betrachten und Feedback geben. 

 
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Lufthansa nutzt Virtual Reality als Planungs- und Designtool
 
Das Luftfahrtunternehmen beschäftigt sich seit dem Jahr 2014 mit den Möglichkeiten, die virtuelle Welten bieten. Zunächst für Passagiere als immersives Reiseerlebnis getestet, findet es auch für Jungpiloten als Trainingswerkzeug für Überlandflüge seinen Einsatz. Jüngst erfahren die Flugexperten, wie man mit einem virtuellen Konfigurator Flugterminals, Check-in-Zonen und Loungebereiche gestalten kann. Skizzen vom Architekturbüro und 3D Visualisierungen bilden die Basis bei der Gestaltung des Frankfurter Flughafens sowie des Service Centers der Zukunft.

 

Since 2014, the aviation company has been exploring the possibilities offered by virtual worlds. First tested for passengers as an immersive travel experience, it is also used by young pilots as a training tool for overland flights. The flight experts recently learned how to use a virtual configurator to design flight terminals, check-in zones and lounge areas. Sketches from the architectural office and 3D visualizations form the basis for the design of Frankfurt Airport and the Service Center of the Future.

 
 
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‚HEAD IN A CLOUD‘ – Wenn Architekten experimentieren

Die Architekten Valerie Messini und Damjan Minovski von 2MVD nehmen uns mittels Virtual Reality Brille mit auf einen Flug durch abstrakte Raumlandschaften und Gebilde. Die Intension dieser Visualisierung verstehen Beide als Anstoß, den kreativen Denkprozess wieder mehr zu forcieren. Konkret: Räume und Landschaften losgelöst von konventionellen Erklärungen und technischen Notwendigkeiten wahrzunehmen und sich vom reglementierenden Korsett zu lösen. Im Interview ging Valerie sogar noch einen Schritt weiter: „Es ist auch eine Aufforderung, aus den ökonomischen Vorgaben auszubrechen. Der Raum als solches ist so viel mehr. Unsere VR biete eine Möglichkeit, sich davon zu befreien, einfach den Horizont zu erweitern.“

The architects Valerie Messini and Damjan Minovski from 2MVD take us on a flight through abstract landscapes and structures using virtual reality glasses. Both understand the intention of this visualization as an impulse to force the creative thought process more again. Specifically: to experience spaces and landscapes detached from conventional explanations and technical necessities and to detach oneself from the regulating corset. In the interview, Valerie even went one step further: „It is also an invitation to break out of economic guidelines. Space as such is so much more. Our VR offers an opportunity to free oneself from simply broadening one’s horizon“.

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Volocopter – Die Zukunft des Verkehrs liegt in der Luft

Der Verkehr auf unseren und den weltweiten Straßen ist besonders in den Großstädten kaum noch zu bewältigen. Hier braucht es Visionäre mit durchdachten und machbaren Konzepten. Ein solches ist das Unternehmen Volocopter. Sie entwickelten den gleichnamigen ersten bemannten, vollelektrischen sowie sicheren Senkrechtstarter der Welt. Wie er funktioniert, was es für seine Existenz benötigt und wie weit die Umsetzung ist, erklären uns Florian Reuter (CEO) und Alexander Zosel (Co-Founder) von Volocopter.